Hey du,
ohne dass wir es merken, behandeln wir uns selbst manchmal ganz schön schlecht. Wir achten nicht auf unsere Bedürfnisse, reden schlecht über uns selbst, glauben nicht an uns und stehen nicht hinter uns. All das sind Dinge, die wir alle schon einmal getan haben – ohne zu wissen, welchen Einfluss sie auf unser Leben haben können.
Was du über dich selbst denkst, beeinflusst nicht nur dein Selbstbild, sondern auch deinen Umgang mit dir selbst, die Art, wie andere mit dir umgehen, deinen Erfolg – eigentlich dein ganzes Leben. Wenn du viel negativ über dich denkst, kannst du dir vielleicht vorstellen, dass das keinen besonders guten Einfluss auf dich hat.
Aber warum hat unser Umgang mit uns selbst überhaupt so einen großen Einfluss?
Letztendlich ist es so: Das, was du über dich denkst, spiegelt sich in deinem Verhalten wider. Wenn du glaubst, nicht gut genug zu sein, wirst du dich automatisch unterordnen und ständig unsicher fühlen. Das führt dazu, dass andere dich als klein und unsicher wahrnehmen und sich oft über dich stellen. Wenn du denkst, dass du es nicht verdienst, deine Träume zu erreichen, wirst du bei jeder Gelegenheit zurückschrecken, weil du überzeugt bist, es sowieso nicht zu schaffen. Für andere ist das oft unverständlich, weil du deine Möglichkeiten nicht wertschätzt. Vielleicht stempeln sie dich dann als undankbar oder sogar faul ab – auch wenn das gar nicht der Wahrheit entspricht.
Du merkst: Zwischen deinen Gedanken und deinem Leben liegt eine lange Kette. Deine Gedanken beeinflussen maßgeblich dein Verhalten. Glaubenssätze wie „Ich bin nicht genug“ oder „Ich bin es nicht wert, geliebt zu werden“ sind nicht einfach nur Überzeugungen – sie steuern dich als Menschen und damit auch deine Handlungen. Und dein Verhalten ist letztendlich das, was dein Leben formt. Wenn du den ganzen Tag im Bett liegst, wird sich dein Leben kaum verändern. Wenn du aber an einem Projekt arbeitest, ist das ein kleiner Fortschritt, der langfristig große Veränderungen bewirken kann.
Gedanken – und vor allem die, die du über dich selbst hast – sind also nicht einfach nur Dinge in deinem Kopf. Sie beeinflussen dein Leben ganz besonders stark.
Wir alle haben Dinge an uns, die wir nicht mögen. Wir alle haben Tage, an denen wir uns unsicher fühlen. Und wir alle erleben Phasen, in denen wir nicht mehr an uns glauben. Der entscheidende Punkt ist, wie viel Raum du diesen Gedanken gibst. Wenn du den ganzen Tag darüber sprichst, dass deine Beine heute „zu dick“ aussehen, wird das definitiv einen Einfluss haben. Wenn du dich ständig unterordnest, weil du dich unsicher fühlst, wird das dein Leben beeinflussen. Und wenn du aufgibst, weil du nicht mehr an dich glaubst, dann wird sich dein Leben ebenfalls verändern.
Ja, es ist normal, limitierende Gedanken und Glaubenssätze zu haben. Entscheidend ist, wie du damit umgehst. Wie viel Raum du ihnen gibst und wie sehr du dich von ihnen bestimmen lässt. Es ist letztendlich deine Verantwortung, ob du den ganzen Tag schlecht über dich sprichst und diese Gedanken bestätigst – oder ob du dich ihnen entgegenstellst und trotzdem selbstbewusst auftrittst. Beides ist möglich. Und am Ende ist es deine Entscheidung.
Du würdest nicht glauben, was sich alles verändern würde, wenn du aufhören würdest, dich ständig zu kritisieren und kleiner zu machen, als du bist. Du würdest nicht glauben, wie schnell sich Dinge verändern können, wenn du anfängst, an dich zu glauben. Es geht nicht einmal darum, dass du es von Anfang an wirklich fühlst – sondern darum, dass du dich so verhältst, als würdest du es glauben.
Deine negativen Gedanken werden nicht von heute auf morgen verschwinden. Dein negatives Selbstbild wird sich nicht über Nacht verändern. Was sich aber sofort verändern kann, ist dein Umgang damit. Ob du trotz Zweifel an dir weiterarbeitest, ist deine Entscheidung. Ob du trotz Unsicherheit selbstbewusst auftrittst, ist deine Entscheidung. Ob du trotz fehlendem Glauben an dich selbst weitermachst, ist ebenfalls deine Entscheidung.
Und genau diese Entscheidungen verändern langsam dein Bild von dir selbst. Mit deinem Selbstbild verändert sich dein Umgang mit dir. Und mit deinem Umgang mit dir verändert sich auch, wie andere dich wahrnehmen und behandeln. Schritt für Schritt wird sich dein Leben verändern. Und das beginnt mit einem Gedanken.
Auch wenn du es gerade noch nicht glaubst: Du bist eine Person, die es verdient, ihre Träume zu erreichen. Du bist eine Person, die es verdient, geliebt zu werden – von dir selbst und von anderen. Du bist genug.
Es ist wichtig, dass du dich immer wieder daran erinnerst. Denn irgendwann wird genau das deine Realität sein.
Du schaffst das. Ich glaube an dich.