Hey du,
Verantwortung über sein Leben zu übernehmen wird immer als ein selbstverständlicher Schritt zum Erwachsenwerden gesehen. Aber trotzdem übernehmen die wenigsten Menschen überhaupt je die volle Verantwortung für ihr Leben, ihr Handeln und ihr Denken. Und das ist auch nicht so einfach. Aber wenn du zu diesen wenigen Menschen gehören möchtest, dann ist dieser Blogartikel für dich.
Vielleicht fragst du dich, was ich überhaupt damit meine, wenn ich sage „die volle Verantwortung über dein Leben“. Was ich meine, ist, dass du erkennst und akzeptierst, dass jede Entscheidung und jede Handlung in deinem Leben deine Verantwortung ist. Das hört sich jetzt erstmal einfach an. Aber das bedeutet auch, dass jeder Fehler, jede Prokrastination, jede Entscheidung in deiner Hand liegt.
Wir Menschen tendieren oft dazu, die Schuld für unser Scheitern oder unsere Faulheit auf andere oder auf das Schicksal zu schieben. Aber wenn du die volle Verantwortung über dein Leben übernehmen willst, dann musst du erkennen, dass du für dich selbst und dein Handeln verantwortlich bist. Die meisten Entscheidungen in deinem Leben hast du getroffen. Du denkst und handelst auf die Art und Weise, die du für richtig hältst. Und wenn dabei etwas schiefläuft, dann ist das eben auch deine Verantwortung – und nicht die Schuld von jemand anderem.
Das hört sich logisch an, aber uns ist oft nicht bewusst, wie häufig wir unsere Fehler auf andere projizieren. Das fängt bei Aussagen wie: „Ich konnte nicht lernen, eine Freundin von mir hat angerufen“ an und geht bis hin zu: „Ich kann mir das niemals leisten, ich habe nicht die Möglichkeit, an so viel Geld zu kommen.“ Denn im Leben kannst du alles erreichen, was du willst, wenn du hart arbeitest, geduldig bist und nicht aufgibst. Aber zu oft reden wir uns ein, dass wir nicht gut genug für etwas sind, nicht genug Ansehen haben oder zu wenig Zeit.
Und vielleicht tut das jetzt ein bisschen weh, aber all das sind Ausreden. Ausreden, die durch limitierende Glaubenssätze entstehen. Ausreden, die dich davon abhalten, dein Traumleben zu erreichen. Denn das Einzige, was zwischen dir und deinem Traumleben steht, ist die Entscheidung, dein Traumleben zu erreichen. Und diese Entscheidung kannst nur du treffen. Und niemand außer dir ist dafür verantwortlich, dass du diese Entscheidung noch nicht getroffen hast.
Und genauso ist das bei jeder anderen Entscheidung auch. Wenn du wirklich Verantwortung für dein Leben übernehmen willst, musst du auch die Verantwortung für deine Entscheidungen tragen – sowohl die guten als auch die, die keine schönen Konsequenzen hatten.
Damit möchte ich nicht sagen, dass du dich ab sofort fertig machen sollst, wenn du einen Fehler machst. Im Gegenteil. Es ist menschlich, normal und sogar sehr wichtig, Fehler zu machen und „falsche“ Entscheidungen zu treffen. Denn dadurch lernt man und wächst daran. Es geht einfach darum, dass du anerkennst, dass dieser Fehler nicht die Schuld von irgendjemand anderem ist. Genauso wenig ist es deine „Schuld“. Aber es war deine Entscheidung, die dazu geführt hat. Und das ist nichts Schlechtes – aber es ist eben deine Verantwortung.
Es gibt natürlich Dinge in deinem Leben, die du nicht kontrollieren kannst. Nämlich alles, was nichts mit dir direkt zu tun hat. Das bedeutet: Du kannst weder die Meinungen noch die Handlungen anderer Menschen beeinflussen. Du kannst das Wetter nicht beeinflussen. Du kannst nicht bestimmen, wie schnell die Zeit vergeht. Aber du kannst beeinflussen, wie du mit jeder dieser Situationen umgehst. Du kannst entscheiden, ob du den Regen als Ausrede nutzt, warum du nicht joggen gehst, oder ob du in Kauf nimmst, dass du eben ein bisschen nass wirst. Du kannst entscheiden, ob es dich verletzt, wenn jemand dich nicht mag, oder ob du diese Meinung als Rückmeldung und Chance nimmst, dich weiterzuentwickeln. Du kannst entscheiden, ob du deinen Liebeskummer als Grund nimmst, wochenlang im Bett zu liegen, oder ob du ihn als Motivation nutzt, um die beste Version deiner selbst zu werden.
Keine dieser Entscheidungen ist per se besser oder schlechter. Jeder muss für sich selbst entscheiden, was für einen selbst am besten ist und was man gerade braucht. Aber man muss sich bewusst sein, dass alles, was aus dieser Entscheidung resultiert, deine Verantwortung ist. Für manche ist es besser, nicht im Regen joggen zu gehen, weil sie sonst krank werden würden. Dann ist es verantwortungsbewusst, zuhause zu bleiben und das Ganze zu verschieben. Andere haben ein besseres Immunsystem und sind einfach nur zu faul, tatsächlich rauszugehen. Dann wäre es eine verantwortungsbewusste Entscheidung, trotzdem joggen zu gehen.
Es kommt immer auf die Situation und auf den Typ Mensch an, der du bist. Aber man muss sich bewusst machen, dass man selbst die volle Kontrolle und Verantwortung über sich selbst, sein Leben und seine Entscheidungen hat. Und das meine ich, wenn ich sage, dass man die Verantwortung über sein Leben übernehmen sollte.
Denn das bedeutet nicht, dass du nur noch produktiv bist und sofort alle deine Ziele erreichst. Es bedeutet nur, dass du dir bewusst wirst, dass du entscheiden kannst, was du aus dir selbst und deinem Leben machst. Und wenn du das weißt, dann könntest du dein ganzes Leben in einer Einzimmerwohnung leben und glücklich sein, weil du weißt, dass dir das genügt und du nicht das Bedürfnis hast, hart dafür zu arbeiten, um dein volles Potenzial auszuschöpfen. Und das wäre dann deine Entscheidung. Genauso gut könntest du dich entscheiden, jahrelang hart für deine Träume und Ziele zu arbeiten, bis du sagst, dass es reicht, und du einen wohlhabenderen Lebensstil führst.
Nichts von beidem ist besser oder schlechter. Aber dieses Beispiel zeigt, dass es in deiner Hand liegt, wie du dein Leben gestaltest. Und dass es auch in deiner Hand liegt, zu entscheiden, was dich glücklich macht.
Deshalb ist das hier dein Zeichen, endlich die Verantwortung für dein Leben zu übernehmen. Und endlich anzufangen, auf dein Traumleben hinzuarbeiten – egal was das für dich bedeuten mag. Denk daran: Du bist immer nur eine Entscheidung davon entfernt.
Du schaffst das, ich glaub an dich!