hard2hear

Hey du,

ich glaube, der Begriff Work-Life-Balance hat in den letzten Jahren ganz schön die Runde gemacht. Und ich glaube, das Prinzip ist etwas, das viele Menschen anstreben. Aber nur die wenigsten sind wirklich erfolgreich damit.

Und das aus gutem Grund, denn es ist keinesfalls leicht, eine gute Balance zwischen Arbeit und Leben zu finden. Im einen Moment arbeitet man zu viel und ist überfordert, und im anderen Moment arbeitet man zu wenig und kommt nach einiger Zeit nicht mehr hinterher. Irgendwie ist es ein Teufelskreis, in dem wir alle stecken. Denn es ist nicht leicht, einen Ausgleich zwischen Arbeit und Freizeit zu finden.

Aber das heißt nicht, dass es nicht möglich ist. Ich glaube, dass jeder von uns die Möglichkeit hat, sich eine Work-Life-Balance aufzubauen. Das funktioniert natürlich nicht von einem Moment auf den anderen. Es braucht Zeit und auch harte Arbeit. Es braucht Durchhaltevermögen und Selbstreflexion.

Wenn wir von Work-Life-Balance sprechen, denken wir oft an ein statisches Bild. An den einen perfekten Ausgleich zwischen Arbeit und Leben. Wir stellen uns oft vor, viel Freizeit zu haben und das Leben zu genießen, während wir weniger arbeiten und trotzdem alles auf Hochtouren läuft. Aber das ist leider eine Idealvorstellung. Wenn du erfolgreich sein möchtest, braucht das immer harte Arbeit. Manchmal braucht es lange Nächte und auch Momente der Verzweiflung. Es ist leider nicht einfach. Und deshalb schaffen es auch nur die wenigsten, wirklich erfolgreich zu sein.

Eine Work-Life-Balance ist nichts Statisches, sie ist dynamisch. Damit meine ich, dass es nicht den einen perfekten Ausgleich zwischen Arbeit und Leben gibt. Es gibt keine festen Prozentzahlen, an denen wir uns orientieren können. Keine Leitlinie, an der wir uns festhalten können. Die Balance zwischen Arbeit und Leben muss immer wieder neu gefunden werden. Sie wird nie konstant sein. Es wird Phasen geben, in denen du dich maßlos überarbeitest, und auch Phasen, in denen du vielleicht zu wenig machst. Und genau in diesen Momenten ist es wichtig, wieder einen guten Ausgleich zu finden.

Einen Ausgleich, der gleichzeitig dein Wohlergehen sichert und trotzdem Erfolg bei der Arbeit ermöglicht. Einen Ausgleich, der dich glücklich macht und dich gleichzeitig herausfordert. Es geht nicht darum, sich so viel Freizeit wie möglich zu schaffen. Es geht vielmehr darum, seine Zeit so effizient zu nutzen, dass man sich ein Leben außerhalb der Arbeit aufbaut, sich aber auch bei der Arbeit weiterentwickeln kann. Und bei dieser Balance gibt es kein perfektes Maß. Der richtige Ausgleich muss immer wieder neu gefunden werden. Er muss an deine Bedürfnisse angepasst werden.

Stell dir vor, du bist gerade total energiegeladen und motiviert. Dann kannst du diese Energie nutzen, um bei der Arbeit voranzukommen. Vielleicht liegt dein perfektes Maß in dieser Phase bei 85 % Arbeit und 15 % Freizeit. Wenn es dir aber einmal nicht so gut geht – körperlich oder mental – dann brauchst du vielleicht 60 % Freizeit und 40 % Arbeit.

Nur um das an dieser Stelle klarzustellen: Arbeit bedeutet nicht, dass man konstant produktiv sein muss. Arbeit beinhaltet auch Pausen. Mit Arbeit ist gemeint, dass du Zeit investierst, um deine Ziele zu erreichen. Und dabei sind Pausen eben essenziell. Pausen, die nicht als Freizeit dienen, sondern dazu da sind, sich zu erholen, um danach weiterarbeiten zu können.

Nur weil du einmal eine gute Balance zwischen Arbeit und Leben findest, bedeutet das nicht, dass es danach nie wieder Phasen geben wird, in denen deine Work-Life-Balance nicht stimmt. Du wirst dich weiterhin manchmal überarbeiten. Du wirst auch mal zu wenig arbeiten. Aber genau diese Momente zeigen, dass es Zeit ist, wieder eine neue Balance zu finden. Sie sind ein Hinweis darauf, dass sich etwas ändern muss – und oft auch darauf, was sich ändern muss.

Eine Work-Life-Balance zu finden ist ein Prozess, der immer weiterläuft und eigentlich nie aufhört. Manchmal findet man schnell einen guten Ausgleich, manchmal dauert es eine Weile, bis man wieder ein gutes Maß findet. Wichtig ist nur, dass man nie aufhört, nach dieser Balance zu suchen.

Man darf seine eigenen Bedürfnisse nie vergessen, aber man sollte auch nie aufhören, sich selbst herauszufordern und weiterzuentwickeln. Wenn man es schafft, diese beiden Dinge zu kombinieren, dann kann man wirklich von einer guten Work-Life-Balance sprechen.

Nimm dir immer wieder die Zeit, die du brauchst, um dein persönliches Maß an Arbeit und Leben zu finden. Denn glaub mir, es lohnt sich. Es ist zwar nicht immer leicht, und oft braucht es mehr als einen Versuch – aber es ist möglich. Für jeden, der nicht aufgibt.

Du schaffst das, ich glaube an dich! 

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