hard2hear

Hey du, 

du kennst das bestimmt: Du findest ein altes Foto von dir, sei es ein peinliches Selfie oder ein Bild aus der Grundschule, und fragst dich: „Was hab ich da eigentlich gedacht?“ Es ist völlig normal, sich für alte Versionen von sich selbst zu schämen, und hey, es ist auch okay, darüber zu lachen. Aber vergiss nie: Diese Person, die du früher warst, hat dich zu dem gemacht, der du heute bist. 

Lass uns mal kurz über das Leben an sich reden: Alles baut aufeinander auf. Von der Kindheit über die Pubertät bis hin zum Erwachsenwerden. Als Kind nehmen wir die Welt um uns herum auf, lernen grundlegende Dinge über uns und die anderen, die uns später das Leben leichter machen. In der Jugend geht die Suche nach der eigenen Identität richtig los – wir machen Fehler, finden heraus, wer wir sind, was wir wollen, und was uns wirklich wichtig ist. Und ja, manchmal machen wir richtig große Fehler. Aber rate mal: Das ist okay! Denn wir können nur lernen, wenn wir Fehler machen. Wir wachsen an ihnen und kommen stärker daraus hervor. 

Jeder Abschnitt deines Lebens hat dich geformt. Die gute, die schlechte und sogar die peinliche Phasen. Und auch wenn du jetzt denkst: „Ich kann mich nicht mit der Person auf diesem Bild identifizieren“, das bist immer noch du – du, der sich weiterentwickelt hat, Fehler gemacht hat und aus allem gelernt hat. Diese „frühere Version“ von dir hat vielleicht etwas erlebt, das dich bis heute beeinflusst, auch wenn du es gerade nicht siehst. 

Also, das nächste Mal, wenn du auf so ein Bild stößt, kannst du ruhig schmunzeln oder einen Witz darüber machen. Aber sei auch dankbar, dass diese Person damals schon auf dem Weg war, die Person zu werden, die du jetzt bist. Denn das ist es, was dich ausmacht: Du bist ständig im Wandel und entwickelst dich weiter. Und das ist absolut der Weg zu einem erfüllten Leben. 

PS: Vergiss nie: Die Person auf dem Bild – das warst du, und du hast sie nicht vergessen, also respektiere sie genauso wie dich selbst.